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Kooperation mit dem Lessinggymnasium Mannheim

 

Seit dem aktuellen Schuljahr arbeiten wir gemeinsam mit dem Lessinggymnasium Mannheim zusammen. Jeden Mittwoch findet eine Radsport AG statt, an der alle interessierten Schülerinnen und Schüler teilnehmen können. Den Kindern und Jugendlichen werden radsporttechnische Elemente aus dem Bereich Rennrad und Gelände vermittelt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und danken dem Kollegium des Lessing-Gymnasiums für Ihre Unterstützung.

(14.10.17)

Liebe Sportfreunde und Sponsoren,

am Samstag, 15. Juli 2017 startete um 9:10 Uhr die DM Paratriathlon über die
Sprintdistanz im Rahmen des HAmburg Wasser Triathlons. Dies war bereits zum 10. Mal Austragungsort für die Deutschen Meisterschaften.
Bereits am Freitag Vormittag reisten mein Guide Patrick Hali und ich den
langen Weg nach Hamburg an, um rechtzeitig zum Briefing um 18:15 vor Ort zusein und anschließend noch die Startunterlagen abholen zu können.
Leider verletzte sich Patrick auf seiner Fahrt zu mir noch bei einem Sturz
vom Fahrrad. Die tatsächliche Schwere der Verletzung konnte jedoch erst
Montags nach dem Wettkampf vom Orthopäden diagnostiziert werden, wonach erdann mind. 1 Woche absolutes Sportverbot hatte. Beim Sturz auf die Schulter hatte er sich eine schwere Schulterverletzung zugezogen, welche er erstmal mind. 4 Wochen lang auskurieren muß. So lange darf er keine Erschütterungen und größere Belastungen auf seine rechte Schulter einwirken lassen, um den Heilungsprozeß nicht weiter zu verschleppen. Zusätzlich hatte er noch eine größere Schurfwunde am rechten Oberschenkel und am Ellenbogen. Noch abends vor dem Wettkampf war nicht ganz klar, wie Patrick die Schwimmstrecke meistern sollte, denn zu diesem Zeitpunkt konnte er kaum seinen rechten Arm über den Kopf heben, ohne dabei starke Schmerzen zu erleiden. Auch die Vorabdiagnose unserer Gastgeberin in Hamburg - wir waren bei Anja Swoboda im Gästezimmer untergebracht - war wenig zuversichtlich. Sie gab Patrick aber alle möglichen Enzyme und Medikamente, die im Rahmen von Antidoping zulässig waren und für den Wettkampftag etwas Linderung verschaffen konnten.

Am Wettkampfmorgen waren wir schon zeitig bei der Wechselzone, um diese in
Ruhe einrichten zu können. Da wir durch die Streckensperrung ca. 1 km weit
davon weg das Auto parken mußten und es noch sehr frisch war zu der frühen
Stunde, zogen wir gleich am Auto unsere Neoprenanzüge fürs spätere Schwimmen
an und schoben das Tandem mit den restlichen Wettkampfutensilien bis zu
unserem Wechselplatz. Als alles für einen schnellen Wechsel richtig
bereitgestellt war, zogen wir unsere Neos fertig für den Schwimmstart hoch.
Dabei stellte Patrick fest, daß der enge Neo sich positiv auf die Schmerzen
in seiner Schulter auswirkte. Dies stimmte uns verhalten optimistisch, denn
bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir damit gerechnet, daß für Patrick die
Schwimmstrecke 500m Einarmkraul bedeuten könnte. Der enge NEO zusammen mit
dem 19°C kalten Wasser hatten aber eine so günstige Wirkung auf die
Verletzung, daß er nach Startschuß wider Erwarten doch noch beide Arme zum
KRaulen verwenden konnte - wenn auch nicht mit voller Kraft und unter
Schmerzen.
Die Schwimmzeit war natürlich nicht besonders schnell, aber immerhin kamen
wir noch in einer akzeptablen Zeit zum Schwimmausstieg. Wir hatten beide
zuvor auch ohne die Verletzung nicht mit einer besonders schnellen
Schwimmzeit gerechnet, da ich familiär bedingt fast den ganzen Winter nicht
ins Schwimmtraining gehen konnte, sondern nur täglich Schwimmerliegestütze
als Ersatztraining ausführte.
Die 800m vom Schwimmausstieg bis zu unserem Wechselplatz konnten wir in
Anbetracht des vielen Gegenverkehrs der anderen Startgruppen in der
Wechselzone recht flott zu unserem Platz laufen. Auch der Wechsel selbst
lief zügig, so daß wir flott aufs Tandem steigen und kräftig in die Pedale
treten konnten. Wir hatten schließlich einige andere Paratriathleten zu
überholen, die schneller geschwommen waren als wir.
Mit der Gewissheit, daß wir im gesamten Feld sicher die schnellste Radzeit
abliefern können, hatten wir uns vorgenommen, diesen Joker auch wenn irgend
möglich auszuspielen. Bedingt durch städtebauliche Maßnahmen war in diesem
Jahr die Radstrecke um etwa die Hälfte gekürzt, so daß statt nur 1 Runde
diesmal 2 Runden zu fahren waren. Die Radstrecke war dadurh zudem noch ca. 2
km kürzer und nur 20 km lang. Am Ende waren dafür aber immer 180°
Wendepunkte zu umfahren, was sich deutlich negativ auf die
Durchschnittsgeschwindigkeit auswirkte. Trotz des deutlich verringerten
Platzes auf der Radstrecke durch die Streckenkürzung hatte der Veranstalter
die Anzahl der Athleten, welche gleichzeitig sich auf der STrecke befanden,
gegenüber den Vorjahren nicht verändert. Dadurch ergab sich rechnerisch ein
Abstand von nur 7-8m zwischen jedem Athleten, wobei eigentlich wegen des
Windschattenverbots ein Mindestabstand von 10m laut DTU Wettkampfordnung
einzuhalten gewesen wäre. Es bildeten sich dadurch große Pulks an Athleten,
die gegenseitig im Windschatten furhren. Die Wettkampfrichter schritten hier
nur sehr selten ein, da sich dies diesmal so gut wie nicht verhindern ließ.
Patrick und ich konnten von diesem Sachverhalt leider garnicht profitieren,
denn wir waren permanent mit ca. 5-15 km/h höherer Geschwindigkeit unterwegs
als der Rest des Feldes und somit permanent am Überholen. Patrick mußte zu
allem Überfluß auch ständig laut rufen, damit wir Platz zum überholen hatten
und die anderen Teilnehmer sich ans Rechtsfahrgebot hielten.
Nach schnellem Wechsel in die LAufschuhe nahmen wir die größte
Herausforderung des Wettkampfs auf. Die Laufstrecke ist für die Anzahl der
Teilnehmer eigentlich viel zu eng, um durchgängig nebeneinander laufen zu
können. Daher waren wir streckenweise durch langsamere Wettkampfteilnehmer
gebremst, bzw. mußten hintereinander laufend an diesen passieren. Dies
kostete natürlich unnötig viel Zeit und drückte die Pace ebenfalls deutlich.
Auf den Abschnitten, auf denen wir frei laufen konnten, lag die PAce meist
bei 3:55 - 4:00 min/km, während sie auf den langsamen Abschnitten auf knapp
unter 5:00 min/km absank. Auf dem letzten km überholte uns dann noch der
später vor uns finishende Polli, der mit ca. 25km/h auf der Geraden an uns
vorbei schoß. Da hätten nichtmal Kenianer eine schnellere Laufzeit hinlegen
können.
Im Ziel waren vor uns lediglich der einarmige Lars Hansen und - wie bereits
erwähnt - Benjamin, der Rollifahrer. Beide hatten vor allem beim Schwimmen
bessere Zeiten als wir vorgelegt und auch auf der Laufstrecke eine
schnellere Zeit abliefern können. Sie hatten ja beide weniger Platzbedarf
beim Überholen und Lars ist ein ausgesprochen flinker Läufer. Da wir jeweils
aber in einer anderen Klasse gewertet wurden (Lars in TRI4, Benjamin in TRI1
und ich in TRI6), war für uns die Reihenfolge des Zieleinlaufs hier nicht
entscheidend für den Gewinn des Meisterschaftstitels. Trotzdem wären Patrick
und ich gerne als erste vor allen anderen Paratriathleten im Ziel
eingelaufen, was ohne Patrick's Verletzung, der alten Radstrecke und mehr
Platz auf der Laufstrecke sicher realistisch gewesen wäre.

Ergebnis in Zahlen:
Swim: 10:59 min
T1: 5:39 min
Bike: 31:13 min
Gesamt: 1:08:05 Std.
Oberall Para: Platz 3
TRI6: Platz 1

Die Fotos im Anhang sind für Presse- und Werbezwecke freigegeben. Unter den
u.g. Links sind Fotos vom Wettkampf käufl. von Profifotografen zu erwerben.

http://ct.ironman.com/z0Ja0wU0006VradlQKK1G00

An dieser Stelle wollen wir uns bei unseren Sponsoren für die gute
Unterstützung bedanken.

Sportliche Grüße,

Ralf Arnold
Sehbehinderter Radsportler und Triathlet


"Grand Prix Bürstadt"

Am Dienstag, den 15. August 2017
Kriterium mit Tour de France - Fahrern in der Innenstadt

im südhessischen Bürstadt.

Am Start:
Sprinter André Greipel und andere Stars des Radsports.

Nähere Informationen folgen.


Der RRC Endspurt ist dabei und ihr seid alle eingeladen!

Am Laufradparcours im Herzogenriedpark können Mädchen und Jungen ihre Geschicklichkeit auf zwei Rädern testen. Kommt mal beim "Endspurt" vorbei. Eine kleine Überraschung wartet auf alle Teilnehmer.



Die "Draisinenfahrer"

Ralf Maurer, Uwe Heck, Jürgen Naas und Michael Grimm statteten anlässlich des 200. Jahrestages der ersten "Testfahrt" des Freiherrn von Drais von seinem Wohnhaus in Mannheim M1, 8  zum Relaishaus nach Rheinau und zurück dem Radrennclub "Endspurt" am Altigweg einen Besuch ab.  

Die vier Herren werden am Sonntag, den 11. Juni am Wasserturm beim Laufradrennen am Start sein.
Die Jungfernfahrt des Herrn Drais fand vor 200 Jahren war am Donnerstag, den 12. Juni 1817 . Er erzielte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h und war damit schneller als ein Pferd. Obwohl der Baron und Forstmeister belächelt und für ziemlich verrückt erklärt wurde, begann damit  der Siegeszug des Zweirades rund um den Globus.

 

 

 

Besuch auf der Radrennbahn

Frau Jennifer Yeboah
vom Quartiermanagement Herzogenried
besuchte den Vorstand und die Vereinsgebäude am Altig-Radstadion.
Es gab einen regen Gedankenaustausch über mögliche Felder der Zusammenarbeit im Stadtteil, insbesondere im Bereich für Kinder und Jugendliche. Der "Endspurt" wird sich z.B. bei "Sport gegen Gewalt" einbringen.
Wir werden berichten.

Auf unserem Bild (von links) Endspurt-Präsident Willi Altig,
Jennifer Jeboah und Vorstand Ralf-Peter Fackel.